Herzlich willkommen auf der Homepage der SPD-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf!
Der neue Regionalrat hat gewählt
Der Regionalrat des Regierungsbezirks Düsseldorf ist am 04. Februar 2010 zu seiner ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen zusammengekommen. Zum Vorsitzenden wählte er mit breiter Mehrheit den Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke (CDU). Petrauschkes Stellvertreter ist Klaus Jürgen Reese (SPD) aus Wuppertal. Dem neuen Regionalrat gehören 38 stimmberechtigte Mitglieder an. Davon entfallen auf die CDU 17, die SPD 10, Bündnis 90/die Grünen 5, die FDP 4 sowie jeweils ein Vertreter der Partei die Linke und der Freien Wähler NRW. Am Freitag, dem 05. März, trafen sich auf Einladung der SPD Fraktion im Regionalrat des Regierungsbezirks Düsseldorf aktive Kommunalpolitiker aus den Regionen Düsseldorf, Köln und der Provinz Limburg in Mönchengladbach. Das Thema: Eine Stadt die niemand mehr braucht! Herausforderung für die Region um Mönchengladbach Am Beispiel des Militärgeländes in Mönchengladbach (Vereinigte Hauptquartiere Rheindahlen), das seit 1954 von den alliierten Streitkräften genutzt wird, stellte Oberbürgermeister Norbert Bude die komplexe Problematik vor. Das Gelände von 471 ha an der westlichen Stadtgrenze wird schrittweise leer gezogen. Der Prozess der Planung von möglichen Nachfolgenutzungen läuft zur Zeit mit vielen Beteiligten aus Land, Bund, Bezirksregierung und Stadt. Eine Vielzahl von Lösungen wird momentan angedacht, darunter Ideen wie: zurück zur Natur, Sportgelände, Freizeit und Naherholung sowie Projekte für erneuerbare Energien. Ein intelligenter Mix aus Lösungen soll in Zukunftswerkstätten in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung der gesamten Region gedacht werden. Gemeinsam mit unseren britischen Freunden muss der Prozess voran gebracht werden. Dabei ist allen klar, dass die Bundesanstalt für Immobilien das Gebiet lieber verkaufsorientiert vermarkten möchte. Diese Chance wird aber sehr gering angesehen.
Den informativen Vortrag (PDF 3,9 MB) von Oberbürgermeister Norbert Bude finden Sie hier. Der kommunalpolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion Hans-Willi Körfges verwies besonders auf die problematische Situation für die Arbeitsplätze und die Wirtschaftskraft: „Auf keinen Fall Trümmer schaffen ohne Waffen! Wir dürfen nicht die Gestaltungsmöglichkeit verlieren.“ In der folgenden Diskussion wurde übereinstimmend festgestellt: Die Lösung muss gemeinsam, nachhaltig, regional und zukunftsorientiert ausfallen.
Abschließend kündigte die Fraktionsvorsitzende Gunhild Sartingen an: „Unsere Fraktion wird den Prozess aufmerksam begleiten, darauf achten und daran mitwirken, dass das städtebauliche Entwicklungskonzept in der Region abgestimmt werden kann.“
Lassen Sie sich zum Besuch einladen! Gunhild Sartingen Fraktionsvorsitzende |